BIM-Mediendialog’17 fragt: „Wie realistisch ist BIM – in Deutschland?“

CAFM RING e.V. lädt zu abendlicher Talkrunde am 2.2.2017 nach Hamburg

Wuppertal, 08.10.2016  Gegenüber Ländern wie den USA, dem UK oder denen in Skandinavien hinkt Deutschland beim Einsatz von Methoden und Modellen des Building Information Modellings (BIM) noch hinterher. Dabei ist der Nutzen, den sich alle mit der Planung, der Realisierung und auch dem Betrieb von Immobilien und technischen Anlagen befassten Verantwortlichen von BIM versprechen, unbestritten. Niemand zweifelt daran, dass die „Ära BIM“ auch hierzulande endgültig angebrochen ist. Fragt man aber nach mit BIM-Methoden realisierten oder in Angriff genommenen Projekten – ob innerhalb einzelner Phasen oder entlang des gesamten Immobilien Lebenszyklus – ist die Zahl der Beispiele äußerst gering. Mit einem abendlichen Come Together am 2.2.2017 in Hamburg, dem „BIM-Mediendialog’17“, fragt daher der Branchenverband CAFM RING e.V. zunächst eine ausgewählte Reihe von anerkannten Protagonisten: „Wie realistisch ist BIM – in Deutschland?“. Und ob die (Fach)Medien ebenfalls einen Beitrag zum Gelingen von BIM leisten wollen und können – darüber möchten die Teilnehmer ebenfalls von einer weiteren Expertenrunde gerne mehr erfahren, stecken Verlage, Redakteure und Publizisten doch gerade selber in einem digitalen Transformationsprozess.   

„BIM ist ein Megatrend, und wir erleben eine regelrechte Inflation von Events, Kongressen, Seminaren, Tagungen und nun auch Messen zu diesem Thema“, beschreibt Ralf Golinski die aktuelle Branchenszene. Die Besucher und Teilnehmer erführen dabei viel über den potenziellen Nutzen und die großen Vorteile von BIM-Modellen bzw. –Methoden und eines durchgängigen digitalen Datenmanagements. Der CAFM RING e.V. begrüße diese Entwicklung außerordentlich und setze sich vor allem auch für BIM im FM und Gebäudebetrieb ein, so der Beiratsvorsitzende des Branchenverbandes. „Doch wir beobachten auch eine nicht kleine Zahl von Zweiflern und deren Argumenten, wonach BIM auch in den kommenden Jahren noch keine spürbare Relevanz in Deutschland erlangen würde. Wir setzten also noch das 1001ste Event obendrauf und fragen: Wie weit sind wir gekommen ein Jahr nach Bekanntgabe des Digitalen Stufenplans der Bundesregierung? Wo liegen die Hemmnisse tatsächlich? Und vor allem: Was ist dagegen zu tun? Das wollen wir gerne genauer wissen und haben mit Prof. Dr. Ing. Joaquin Diaz, Vorsitzender Bundesverband Bausoftware; Dipl. Ing. Konstantinos Kessoudis, BIM Direktor Direktion Bau Prozess Management Ed. Züblin AG;  Dr. Ramon Knollmann, Geschäftsführer Bilfinger HSG International Facility Management GmbH; Dipl. Ing. Lars Oberwinter, Leiter BIM Solutions Plandata Datenverarbeitungs GmbH, Dipl. Ing. Jakob Przybylo, BIM-Experte mit Schwerpunkt strategische BIM-Einführung sowie Dr. Kai-Stefan Schober, Senior Partner bei Roland Berger und Autor der Studie ‚Digitale Bauwirtschaft. Der europäische Weg zu Construction 4.0‘ eine Gesprächsrunde eingeladen, die uns weiterbringen wird.“

In einer zweiten Gesprächsrunde wolle man darüber hinaus gerne auch wissen, welche Bedeutung die Fachmedien für eine erfolgreiche Digitalisierung der Bau-, Immobilien- und Facility Management Branche haben: „Was hilft es, wenn als eine Möglichkeit von BIM künftig zwar Bauteile und/oder technische Anlagen miteinander kommunizieren, aber eine übergreifende Verständigung entlang des Immobilien Lebenszyklus zwischen den beteiligten Kaufleuten, Ingenieuren, Architekten, Handwerkern, Facility-, Asset- und Property-Managern nebst den Softwareanbietern und -Implementierern etc. … schwierig bleibt und manches Mal eher einem Turmbau zu Babel gleicht?“, so Golinski. Ist die fachdisziplinär-übergreifende Aufklärung bzw. Wissenstransfer, Information und Orientierung nicht auch eine Aufgabe der Medien? Änderungen tun Not, wenn BIM auch in Deutschland gelingen soll. Aber gilt das auch für die (FACH-) Medien? Tragen nicht auch die Verlage, die Redakteure, Autoren und Publizisten indirekt wesentlich zum Gelingen von BIM bei? Wie aber kann Ihnen das gelingen mit Blick auf die eigenen digitalen Herausforderungen? Erreichen sie die Branchen-Leserschaft noch in ausreichendem Maße, oder haben sie bereits begonnen, das Feld an Google, Facebook, XING & Co. abzugeben?“ Diese und mehr Fragen richten sich am 2.2.2017 um 18.00 Uhr im Alten Hauptzollamt zu Hamburg an Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich, Chefredakteur Deutsche BauZeitschrift und Vorsitzender AK Baufachpresse; Ralf Harms, Programmleitung Bau, Energie, Umwelt, Springer Professional; Fabian Kurmann, Redakteur u.a. für Architektur und Bautechnik bei den VDI Nachrichten; Dirk Schöning, Geschäftsführer Heinze GmbH sowie Kai Wels, Leiter Lektorat & Produktmanagement, Beuth Verlag GmbH.

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