CAFM RING startet Call for Paper für Deutschlands größte BIM-Plattform

BIM WORLD’17: Praktische Beispiele für BIM im FM gefragt

Wuppertal, 29.03.2017 Am 28. und 29. November 2017 öffnen sich zum zweiten Mal die Tore der BIM World MUNICH, dieses Mal im Internationalen Kongress Center München. Bei ihrer vorjährigen Premiere waren unter den über 2.000 Besuchern und knapp 60 Ausstellern vor allem Teilnehmer aus den Branchen, die sich mit der digitalen Planung und Realisierung von Immobilien- und Infrastrukturprojekten befassen. Dieses Mal rechnen die Veranstalter mit mehr als 3.000 Besuchern und über 100 Ausstellern – darunter auch Vertreter aus den Bereichen Gebäudebetrieb/Facility Management und Baurecht. Als Kooperationspartner mit dabei: Der Verband für die Digitalisierung des Immobilienmanagements, der CAFM RING e.V. Er fördert die Standardisierung der relevanten Daten und Prozesse sowie deren Verwendung und setzt sich für BIM- Methoden und –Modelle auch im Gebäudebetrieb/Facility Management ein. So hatte er unterstützt von buildingSMART e.V., GEFMA, IFMA und Facility Management Austria zuletzt etwa die Agenda BIM im FM herausgegeben. Für die BIM World MUNICH’17  koordiniert er einen CAFM-Hub auf der Ausstellerfläche und zwei Workshops: „BIM meets FM“ und „BIM & Legislation“. Hierzu hat er nun einen Call for Paper gestartet.      

„Die Botschaft der Agenda BIM im FM ist eindeutig: Die Chancen und der Nutzen, die sich durch die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft und den Einsatz von BIM-Knowhow und –Modellen eröffnen, sind unbestritten“, ist Klaus Aengenvoort, RING-Vorsitzender, überzeugt. „Doch um die Vorteile auch in die Breite der beteiligten Branchen tragen, und um die Technologien und Standardisierungen zügig vorantreiben zu können, brauchen wir ein Open BIM.“ Klaus Aengenvoort und Wolfgang Moderegger, Leiter des verbandsübergreifenden Arbeitskreises „Musterleistungsverzeichnis und Mustervertrag Gebäudemanagement“ von GEFMA und RealFM / IFMA moderieren den Workshop „BIM meets FM“ auf der diesjährigen BIM World MUNICH. „Wir sind mit der Standardisierung bereits weit gekommen und können schon heute in der Praxis davon profitieren“, so Moderegger, der auch Mitglied im RING-Beirat ist. „Im Gebäudebetrieb und mit dem Facility Management müssen wir nicht erst warten, bis der Bestand durch digital geplante Neubauten ersetzt ist, um auch selber und bereits jetzt daraus Vorteile für die Prozesse und das tägliche Geschäft zu ziehen. Wie weit sind wir da schon gekommen? Wie stehen die Aussichten auf Open BIM? Womit können wir in 2018 rechnen? Die nächsten bedeutenden Maßnahmen, nicht weitere akademische Ausführungen wollen wir in den Mittelpunkt des Workshops stellen und rufen in diesem Sinne auf, sich für Berichte und Impulse zu bewerben.“

Für Beiträge aus der Praxis werben auch die beiden Co-Moderatoren des zweiten Workshops der Münchner BIM World, Jörg Schielein und Jan Schipper: „Die Digitalisierung und eine BIM-gerechte Zusammenarbeit entlang der Phasen des Immobilienlebenszyklus verändern nicht nur das Datenmanagement, sie ziehen auch ganz neue Anforderungen an die Vertragsgestaltung im FM nach sich.“, so Rechtsanwalt Schielein, der auch Leiter des Arbeitskreises FM-Recht beim Branchenverband GEFMA ist: „Schon die Übergabe des realisierten Projekts an die für den Betrieb Verantwortlichen birgt juristische Herausforderungen, für die wir größtenteils erst noch Bewusstsein schaffen müssen.“ „Herausforderungen ja, aber auch Reduzierung von Risiken und Realisierung von Einsparpotenzialen eröffnet uns die Digitalisierung, etwa im Themenfeld der Betreiberverantwortung“, schließt Jan Schipper an, stellv. RING-Vorsitzender. „Wir freuen uns auf Beiträge mit Erfahrung und neuen Perspektiven für unseren Workshop und darauf, diese und weitere Fragen mit Repräsentanten der verschiedenen Projekt- bzw. Objektphasen und dazu aus verschiedenen Ländern kommend auf der BIM World in München zeitgleich diskutieren zu können. Es ist dieser markt- und fachdisziplinübergreifende Ansatz, der den Reiz der größten BIM-Plattform in Deutschland ausmacht.“

Damit ist die BIM World MUNICH‘17 auch eine geeignete Plattform für die Anbieter von IT zur Digitalisierung des Immobilienmanagements. Schon im vergangenen Jahr kam ein Teil der Aussteller aus der IT-Branche. In diesem Jahr neu dabei: Anbieter von CAFM. Die CAFM-Sparte befasst sich seit nunmehr über 20 Jahren mit der Digitalisierung – vor allem von Daten und Prozessen im Gebäudebestand. Mit der Einrichtung eines CAFM-Hubs auf der Ausstellerfläche der BIM World MUNICH wollen nun eine Reihe von CAFM-Anbietern neueste BIM-relevante Entwicklungen auf Basis dieser langjährigen Erfahrung aufzeigen. Der RING hat dafür als Initiator die Koordination übernommen und lädt diejenigen CAFM-Anbieter und –Implementierer zur Teilnahme ein, die zu den neueren Entwicklungen einen Beitrag leisten können.

Entwürfe für 30 minütige Workshopthemen auf maximal 1 DIN-A4 Seite  bitte an info@cafmring.de.  Weitere Informationen über die Teilnahme an der BIM World MUNICH 2017 bzw. an den beiden Workshops, den Call for Paper oder zum CAFM-Hub gibt es hier: www.cafmring.de oder www.bim-world.de/de/

Der Verband zur Digitalisierung des Immobilienmanagements, CAFM RING e.V., ist ein Zusammenschluss von Softwarehäusern und Unternehmen für professionelle Planung und  Betrieb von Immobilien und technischen Anlagen. Seine Mitglieder stehen für eine einheitliche Branchenauffassung sowie für ein Transparenz- und Qualitätsversprechen im Sinne der Anwender. Der CAFM RING e.V. beteiligt sich aktiv am Marktgeschehen durch Entwicklung und Förderung technologischer und qualitativer Standards, Förderung von Bildung und Weiterbildung sowie Förderung des Dialogs und des Wissensaustausch zwischen den Branchenbeteiligten.


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