„SAP integrierte Lösungen zur Visualisierung von Gebäudedaten – Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“

Roadshow “BIM in Gebäudebetrieb und FM: the state of the art 2018 Δ”

Das Real Estate Management eines der größten deutschen Flughäfen setzt mit BEGIS /M&P auf die Digitalisierung im Immobilienmanagement. Vorbericht zur Roadshow.

In Zuge eines Digitalisierungsprojekts mit Pilotcharakter wurden repräsentative Ausschnitte der Immobilien, Assets und Flugbetriebsflächen des Flughafens grafisch in SAP integriert abgebildet. Allein auf der Basis von SAP Standardkomponenten zusammen mit der neuen SAP Grafikkomponente SAP 3D VE wird der Betrieb ohne ein Drittsystem IT-seitig unterstützt. Als verbindende Elemente zwischen den konstruktiven 2D CAD-Plänen und den zukünftigen BIM-Modellen fungieren die Komponenten SAP 3D VE sowie die Beratererweiterung FINmatch Basis. Diese ermöglichen das Einlesen und Konvertieren von CAD-Plänen und BIM-Modellen sowie das intelligente automatische Generieren von Architektur- und auf Wunsch auch von Nutzungsflächen für die Vermietung. Damit stehen die SAP integrierten CAD-Etagenpläne, CAD-Flächenpläne des Flugbetriebs und BIM-Modelle für verschiedene Prozesse zur Verfügung.

Durch die Verknüpfung der Plan- mit den Sachdaten ist es dem Anwender möglich, Informationen visuell zu erfassen, anstatt in unüberschaubaren Tabellen danach zu suchen. Dies erhöht die Transparenz, die geografische Orientierung und die Aussagekraft erheblich. Die Darstellung von Mietern oder Mietverträgen zu Flächen etwa. Die geplanten Ersatzinvestitionsmaßnahmen und -kosten in Bezug zu den technischen Anlagen, Bauteilen und Flächen liefern sowohl managementtaugliche Ansichten wie auch operative Unterstützung des Immobiliengeschäfts. Wenn man regelrecht sieht, wo aktuell störungsbedingte Reparaturen notwendig oder Wartungen und Prüfungen geplant sind, lässt sich der Terminalbetrieb und die Passagierstromlenkung damit in Einklang bringen.

Die Roadmap des Airport folgte dem Muster: Zunächst „das Datenmodell strukturiert entwickeln“,  dann „die Stammdaten vollständig und konsistent aufbauen“, und anschließend „Prozesse digital abbilden“, die zur Sicherstellung der Betreiberverantwortung beitragen und die Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionsbudgets transparent machen. Damit in Zukunft noch mehr Daten auch für das Lebenszyklusmanagement auf Knopfruck aus der Bauplanung und -Baudurchführung für den Betrieb zur Verfügung stehen, wird an der Verfeinerung/ Erarbeitung der BIM-Methodik gearbeitet. Dazu gehört eine BIM Dokumentationsrichtlinie, die die ‚Aufgaben- und Rollenverteilung BIM‘ in den Bauprojekten regelt und die Standards für CAD- und Alphanumerik-Datenmodelle setzt, sowie „Open oder Closed BIM Systemansätze“ festlegt. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass BIM Modelle bisher nur durch das Standardformat IFC beschrieben sind und dies aber längst nicht ausreicht, um aus den Teilmodellen wirklich relevante Informationen für den Gebäudebetrieb zu erhalten. Daher muss der Bauherr die Informationsanforderungen aktiv in Form seiner Datenmodell Beschreibungen einfordern. Genau dies entwickeln die Experten von M&P/BEGIS gewissermaßen rückwärts („Reverse Engineering“) aus den Prozessen für den Betrieb. Wenn man Herstelldatum, Investitions- und Betriebskosten, Prüf- und Wartungsanleitungen sowie -zyklen, usw. aus BIM Modellen in Zukunft zuverlässig geliefert bekommt, können ohne viel Aufwand die Prognosen für die Infrastrukturkosten asset- und maßnahmengenau bestimmt werden.

Wenn auch heute noch nicht sämtliche Immobilien digital mit allen Informationen vorliegen, so wurde das Thema doch proaktiv und mit Weitsicht angegangen, um in den nächsten Jahren dem nicht länger hinterher laufen zu müssen.

Wer mehr über dieses BIM-Projekt mit den Erfahrungen aus Herausforderung, Lösung und Nutzen kennenlernen möchte, besucht die Projektpräsentation von Andreas Sankovitsch und Miguel Ebbers, BEGIS/M&P, auf der Roadshow: „BIM in Gebäudebetrieb und FM. The state of the art 2018 Δ“ am 10.9.2018 in Köln. Eine Initiative vom Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e.V. mit über 20 Unternehmen und Institutionen wie buildingSMART; FM-Austria; GEFMA; planen.bauen.4.0, RealFM, Fachvereinigung Krankenhaustechnik, Mittelstand 4.0 planen.bauen.digital und WINGS-Fernstudium. www.immo-kom.com/bim-roadshow. Foto: iStock/Immo-Kom


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