Digitales Immobilienmanagement in öffentlicher Verwaltung

Branchenverband CAFM RING e.V. engagiert sich beim Kolloquium CAFM des ITZ

Wuppertal, 24.03.2016  Erst zum 1. Januar 2016 wurde das Informations Technik Zentrum Bund (ITZ) gegründet. Doch der „IT Dienstleiter des Bundes“ hat es in sich: 2.400 Beschäftigte betreuen an über 60.000 IT-Arbeitsplätzen ca. 500 IT-Lösungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.   Die Speicherkapazität der etwa 13.000 dafür im Einsatz befindlichen Server beträgt 7,5 Petabytes – das sind 1.000 Terabytes oder eine 7,5 mit 15 Nullen/Bytes. Zu den Anwendungen zählen  etwa Zoll- oder auch Steuerthemen. Und nun befasst sich das ITZ erstmals auch mit Fragen des digitalen Immobilienmanagement im Rahmen des „Kolloquiums CAFM“ am 14. April 2016 in Ilmenau. Der Branchenverband CAFM RING e.V. unterstützt das Programm mit eigenen Beiträgen.                 

„Der Einsatz von CAFM für ein digitales Immobilienmanagement ist alternativlos und für die öffentliche Verwaltung in Deutschland mitnichten ein neues Thema. Einige der großen Städte  oder auch der Landesimmobilienbetriebe haben sich in den zurückliegenden Jahren sogar als Vorreiter bei der nutzenstiftenden Unterstützung ihrer Prozesse im Facility Management    durch CAFM erwiesen“, berichtet Ralf-Stefan Golinski, M.A. Beiratsvorsitzender vom Branchenverband CAFM RING e.V.. Dennoch sei die Zahl der öffentlichen Verwaltungen gerade im mittleren und kleinen Bereich immer noch erheblich, die sich nun erstmals mit diesem Thema befassten. Und eben dort könne das Kolloquium CAFM eine wichtige Plattform für den Erfahrungsaustausch sein. „Tatsächlich stellen wir immer wieder fest“, führt Ralf Rieckhof, Lehrbeauftragter an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und dem WINGS Fernstudium Facility Management an der Hochschule Wismar, „dass selbst grundlegende Überlegungen etwa bei der Beschaffung oder Einführung von CAFM noch zu wenig bekannt sind.“ Es sei daher gut und richtig, dass in dem Programm auf die Erfahrungen Dritter eingegangen werde, etwa mit seinem Vortrag zu den „7 häufigen Todsünden“, die es dabei tunlichst zu vermeiden gelte.

Doch auch die in jüngster Zeit intensivierte Diskussion über Building Information Modeling (BIM) und IT-unterstützer Organisation der Pflichten zur Betreiberverantwortung hat die Nachfrage nach Informationen rund um CAFM intensiviert, betont Golinski: „Auch ist der Ruf nach mehr Transparenz und herstellerübergreifenden Standards beim Datenaustausch lauter geworden. Indem der RING auf Basis der langjährigen Erfahrungen seiner Mitglieder darauf wettbewerbs-übergreifende Antworten gibt, wollen wir einen spürbaren Beitrag zum Wohle der gesamten Branche vorantreiben.“ Dazu dienten etwa auch die RING-Initiativen, „Agenda BIM für FM“ und „CAFM-Connect“ als Standardschnittstelle für den IFC-basierten Austausch relevanter Immobiliendaten, worüber er auf dem Kolloquium berichten wird.

Die namhaften und aus der Praxis kommenden Referenten des ITZ Kolloquiums werden sich in Ilmenau, einem der 12 Dienstsitze, mit diesen Themen befassen:

  • „Building Information Modeling – Methoden, Technologien und Chancen für das computerunterstützte Facility Management“.
  • „Erfolgsfaktoren und Aufgabenschwerpunkte bei der Einführung eines CAFM-Systems in der öffentlichen Verwaltung.“
  • „BIM-konformer Gebäudelebenszyklus beim Eigenbetrieb: Kommunale Immobilien Jena.“
  • „CAFM – Datenmanagement für Bauten des Bundes.“
  • „CAFM und Betreiberverantwortung KEIN „Must-Have“, sondern nur „Nice-to-Have!“?
  • „Der Branchenverband CAFM RING e. V.: Eine Initiative für mehr Transparenz und Qualität in CAFM-Projekten“.
  • „7 häufige Todsünden bei der Beschaffung und Einführung von CAFM.“

Das vollständige Programm und weitere Informationen zum ITZ sind hier www.itzbund.de einsehbar.


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